Schlagwort-Archive: Wen-Do

16. April – Kurs mit den Frauen

Da am 15. April die Schule wieder angefangen hatte, und die Kinder nicht im Haus waren und kein Tiffin brauchten, war es nun möglich, auch noch den Frauen des Waisenhauses zu zeigen, was wir in den Kursen mit den Mädchen gemacht haben. Mit dabei im Esssaal waren die Leiterin, die Betreuerinnen (Wardens), die Köchinnen und die Putzfrau. Am Anfang waren alle noch etwas schüchtern und wussten nicht so genau, worauf sie sich da eingelassen hatten. Doch mit der Zeit und als sie in die Kissen schlagen durften, taten sie dies mit Wucht und Freude und der grösste Unterschied zu den Frauenkursen in der Schweiz waren die Kleider der Frauen. Für Sandra und bigNatalie war es ein wunderbarer letzter Kurs in Nepal.

Kursstart (©Manu)

Stopp sagen (©Manu)

Grenzen setzen (©Manu)

Vorbereitung zum Schlagen (©bNatalie)

Fäuste von vorne (©Manu)

Fäuste von oben (©Manu)

Treten vom Boden (©Manu)

Klare Worte (©Manu)

Kursabschluss (©Manu)

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12. April – zweiter Ferienkurs an der Schule

Über die Kurse in der Schule haben wir schon am 21. April „Kurse in der Schule – Ferienprogramm“ und am 8. Mai „8. April – erster Kurs in der Schule“ berichtet. Der Vollständigkeit halber wollen wir hier noch das Gruppenfoto der zweiten begeisterten Gruppe zeigen.

Mädchengruppe von der Schule

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11. April – Brett brechen mit den Mädchen

Die Rückreise von Nagarkot via Bhaktapur, Laghankel (Patan) nach Chapagaon dauerte mehr als drei Stunden. Es war heiss, dreckige und schlechte Luft und so waren wir alle ziemlich k.o. als wir wieder beim Waisenhaus ankamen. Doch wir hatten mit den Mädchen abgemacht, dass es einen ca. einstündigen Kurs für alle Mädchen gibt. Eine Übung zum „Anwärmen“ und dann wurden die Bretter gebrochen.

Anwärmen im Kreis (©sNatalie)

Aufmerksames Warten, was denn nun kommen wird (©sNatalie)

Auch die kleinste ist ganz aufmerksam (©sNatalie)

Das Brett brechen (©sNatalie)

Gruppenfoto mit stolzen Mädchen (©sNatalie)

Siehe auch Artikel vom 19. April: Kurse für Mädchen

Seit wir in Nepal angekommen sind, ist es jeden Tag etwas heisser geworden. Dies zeigte sich auch daran, dass es hinter einem Hügel nahe beim Waisenhaus einen riesigen Waldbrand hatte, der uns ziemlich beunruhigte. Nach ein, zwei Stunden war aber kaum mehr etwas zu sehen, was uns überraschte, aber natürlich auch freute!

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8. April – erster Kurs in der Schule

Für die Fahrt von Kathmandu zurück nach Chapagaon hatten wir uns etwas verschätzt und so mussten Sandra und smallNatalie hetzen, um den vereinbarten Ferienkurs an der Schule für die älteren Mädchen rechtzeitig zu beginnen. Es gelang nicht ganz. Eine viertel Stunde zu spät begann der Kurs mit vier Mädchen und einer Lehrerin. Im Werkraum war es nicht ganz so heiss wie draussen und alle waren begeistert dabei. Siehe auch Artikel vom 21. April „Kurse in der Schule – Ferienprogramm„.

Konzentriert am Üben (©bNatalie)

Konzentriert am Zuhören (©bNatalie)

Ein Gruppenfoto zum Schluss (©sNatalie)

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4. April – Kursstart mit den Mädchen

Gemeinsam bereiteten wir am Samstag die Kursinhalte für den Mädchenkurs auf der Terrasse des Guesthouses vor.

Gemeinsames Kurs vorbereiten (©Manu)

Nach der Meditation im Waisenhaus um halb 7 und einem Tee um 7 Uhr begannen wir um halb 8 mit dem zweistündigen Kurs auf den Dachterrassen des Kinderheims.

die Gruppe der jüngeren Mädchen (©Manu)

Fotos von Manu vom Kurs der jüngeren Mädchen mit Sophie und smallNatalie und von Paulina aus dem Kurs der älteren Mädchen mit Sandra und bigNatalie:

die Gruppe der älteren Mädchen (©Paulina)

Artikel vom 4. April: Der erste Kurs
Artikel vom 16. April: Kurse für Mädchen

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Kurse in der Schule – Ferienprogramm

Bis zum 14. April waren in Nepal Schulferien. Fuer diese Zeit wollten wir in einer Art Ferienangebot Kurse fuer die Schulmaedchen anbieten. Dies zu organisieren war aus der Schweiz ueber eine Volontaerin des Waisenhauses gar nicht so einfach. Lange war nicht klar, wann ueberhaupt Schulferien sind und wie wir das machen sollten. Am Tag unserer Ankunft wurden wir aber bereits in der Sc – ule erwartet, bei einer LehrerInnen-Sitzung empfangen, und es wurden uns zwei Kurse bestaetigt. Am 8. April haetten sich 8 Maedchen der8.-10. Klasse und fuer den 12. April 11 Maedchen der 6. und 7. Klasse  angemeldet. Wir waren nun doch etwas ueberrascht, dass dies so gut organisert war.

Der Kurs vom 8. April fand dann allerdings nur mit fuenf Maedchen und einer Lehrerin statt. Die Girls hatten aber so eine Power und machten intensiv mit, dass die drei Stunden ganz schnell vorueber waren. Auch die Lehrerin war richtig begeistert. Das englisch der Maedchen war auch so gut, dass sie von sich aus mehr wissen wollten, viele Fragen stellten und fanden, dass Wen-Do in ganz Nepal fuer alle Maedchen angeboten werden sollte!

Beim Kurs mit den kleineren Maedchen mussten wir nur mit zwei eher schuechternen Maedchen starten, was schwierig war. Kurz nach dem Start tauchten aber nochmals vier auf und kurz danach nochmals die Girls vom ersten Kurs mit zusaetzlich einer Freundin und einer kleinen Schwester auf, so dass wir nachher einen tollen Kurs mit 12 Maedchen durchfuehren konnten.

Wir waren richtig begeistert, dass diese vifen Girls in ihrer Ferienzeit zu einem Kurs kommen, bei dem sie nicht genau wussten, worauf sie sich einliessen und es dann so toll fanden. Jetzt waehrend der Schule fanden bereits erste Kurzkurse mit den Maedchen der 3.-5. Klasse statt. Die Lehrerin vom ersten Kurs begleitete als Uebersetzerin und ist weiterhin begeistert.

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Kurse fuer Maedchen

Am 15. Maerz hat fuer die Kinder in Nepal das neue Schuljahr begonnen. Zuvor hatten wir die Moeglichkeit fuer die Kinder des Waisenhauses Kurse anzubieten. Die Maedchen hatten wir in zwei Gruppen (juengere und die aeltere) aufgeteilt und ihnen zwei mal zwei Stunden Kurs gegeben. Damit deckten wir grad so die wichtigsten Wen-Do Grundinformation zur Selbstverteidigung und Selbstbehauptung ab.

Die Maedchen waren voll dabei. Sie hatten grosse Freude daran ihre Power in die Kissen zu hauen und dazu laut zu schreien und – so wie bei uns – hatten sie auch ganz viel zu kichern. Es waren super Kurse. Im Gegensatz zu schweizer Kursen stellten wir nur fest, dass sie nicht so viel von sich aus nachfragten. Dies hat wohl mit der Sprachbarriere (wir gaben die Kurse in Englisch und fuer die Kleineren wurde z.T. in Nepali uebersetzt) und der Kuerze der Kurse zu tun. Zudem sind sie sich eher gewohnt Frontalunterricht zu erhalten und dann das Gehoerte wieder zu geben, als von sich aus eigene Gedanken zu formulieren.

Um das Brett zu brechen, hatten wir fuer alle Maedchen einen speziellen Termin abgemacht. Die Bretter wurden im Ferienprogramm der Schule fuer uns hergestellt. Sie waren wie bei uns aus einer Art Nadelholz, z.T. sehr bruechig, z.T. relativ hart. Alle haben es durchgeschlagen und waren sehr stolz auf sich.

In der zweiten Woche an einem Nachmittag offerierten wir noch einen weiteren Kurs fuer alle interessierten Maedchen. Es kamen sehr viele und Sophie und smallNatalie hatten ein Programm mit Kampfesspiel-Elementen zusammengestellt.

Sobald wir wieder in der Schweiz sind, werden wir noch ganz viele tolle Fotos auf den Blog stellen!

Der erste Kurs (Blogeintrag vom 4.4.)

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