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Nachimpfen

Meinen Freitag habe ich extra auf heute verschoben, damit ich zum Nachimpfen ins Impfzentrum kann. Es hängen immer noch Hinweise zur Schweinegrippe, aber Leute hat es heute keine. Also, die Formalitäten erledigen, bezahlen und – piieks. Autsch, heute brennt es aber. Und da kommt mir in den Sinn, dass ich ja letztes Mal den Arm kaum heben konnte – tja, und morgen gehe ich ins Wen- Do Training. Das gibt ein Training mit erschwerten Bedingungen: linker Arm nur teilweise einsetzbar und vermehrt die linke Schulter schützen, dass mir ja keine drauf haut.
Anfang März muss ich dann noch daran denken den lebendigen Impfstoff einzunehmen, welcher im Kühlschrank lagert. Hoffentlich lebt er noch, aber nicht zu fest.

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Impfen – 2. Teil

Die Beratung im Zentrum für Reisemedizin war sehr angenehm. Kein Stress, obwohl es voll und Abend war.
Ich wurde über viele Krankheiten informiert und mit Infoblättern ausgestattet, z.B. zu

  • Durchfallerkrankungen: „cook it, boil it, peal it or leave it“ – eine Weisheit, die für viele Länder gilt: „kochen, schälen oder sein lassen“
  • Malaria: kommt im südlichsten Teil von Nepal vor
  • Tollwut: Hohes Risiko der Hundstollwut in Nepal. Die Wunde sofort mind. 15 Minuten mit Wasser und Seife auswaschen und erst dann desinifizieren – interessant!
  • Dengue: Krankheit der tropischen und subtropischen Gebiete, also wieder im Süden von Nepal. Wichtiger Hinweis: kein Aspirin (keine Acetylsalicylsäure).
  • Japanische Enzephalitis: üblicher Mückenschutz mit langen Hosen, Pullover, Mückenschutzmittel etc. (auch hier ist v.a. der tropisch/subtropische Teil von Nepal betroffen).

Für die zwei Wochen, in denen ich kaum bis in den tropisch/subtropischen Süden Nepals kommen werden, wurde ich nach Anstehen vor der Kasse und Bezahlung geimpft gegen Tetanus/Diphterie/Polio (ein Triopack) und Hepatitis A+B (ein Doppelpack). Das kleine Päckchen des lebenden Impfstoffes gegen Typhus liegt bereits seit über einem Monat im Kühlschrank, und ich muss es drei bis vier Wochen vor Abreise in drei Dosen einnehmen.
Die Nachimpfung von Hepatitis A+B steht mir in den nächsten Wochen noch bevor.

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Impfen – 1. Teil

Unsere Koordinatorin hatte uns schon im September darauf hingewiesen, dass wir das Impfen nicht vergessen sollten. In der allgemeinen Schweinegrippe-Impf-Hysterie ein Hinweis, der auf taube Ohren stossen könnte – aber nein, ich habe ihn mir mal zu Herzen genommen.

Zuhause habe ich mein Impfbüchlein heraus gesucht und schau da, meine letzte Impfung datiert von 1985. Im Internet fand ich Infos zum Zentrum für Reisemedizin, an welchem ich mich beraten und impfen lassen kann. Auf der Seite von safetravel.ch können sogar Impfinformationen zu den verschiedensten Länder abgefragt werden: z.B. Nepal.

Da ich nicht weiss, welches die Risikogebiete in Nepal sind, entschliesse ich mich doch für eine Beratung mit anschliessender Impfung am Zentrum für Reisemedizin. Irgendwann im November hatte ich an einem Mittwoch frei und schon geplant, die Impfungen hinter mich zu bringen. Irgendwas hielt mich aber davon ab und am nächsten Tag in der Zeitung erfuhr ich, dass ich eine sehr gute Entscheidung getroffen hatte. Es war der Tag der ersten Schweingrippen-Impfung gewesen und ca. 200 Personen sollen am Hirschengraben auf die Impfung gewartet haben.

So wurde es Anfang Dezember bis ich viele Infos und zwei Pieks bekam und danach ein paar Tage meinen rechten Arm kaum heben konnte.

P.S. Oje und ausgerechnet heute meldet Nepal das erste Schweinegrippe-Todesopfer. Aber mit all den anderen Immunitäten, werden uns die Schweinchen, wie schon in der Schweiz, nix antun. Aber vielleicht könnten wir ein paar Impfdosen aus der Schweiz mitnehmen…

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