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Two in Kathmandu – the grounding

Bei unserem Grounding am Freitagabend wurde uns versichert, dass das Qatar City Office für die Umbuchung am Samstag von 10 – 14h geöffnet sei. Unsere telefonischen Versuche blieben aber unbeantwortet und so entschieden wir uns, mit den anderen dreien zur Swayambhunath Stupa zu gehen.
Im Westen von Kathmandu auf einem kleinen Hügel gelegen, führen 365 zum UNESCO-Weltkulturerbe und einem der heiligsten Orte des Kathmandu-Tales. Natürlich sammeln sich da auch viele arme Leute auf dem Weg zum Heiligtum. Die Gläubigen können sich mit einer Spende eine gute Ausgangslage für die nächste Wiedergeburt verschaffen. Von der Stupa gibt es einen guten Blick über die Stadt, der noch viel schöner wäre, wenn der Smog nicht wäre!
Am Sonntag waren wir dann kurz vor neun vor dem Qatar City Office – wir waren nicht die einzigen. Nach vier Stunden anstehen (zum Glück nicht die ganze Zeit an der Sonne) hatten wir endlich eine Nummer und konnten ins Office rein. Nach weiteren zwei Stunden hatten wir neue Flugtickets in den Händen – einen Flug genau eine Woche später als geplant!
Beim Anstehen unterhielten wir uns gut mit einer Nepali, welche mit ihrer Familie in England wohnt und nun zum Muttertag alleine in Nepal war. Es war spannend von ihr zu erfahren, dass die Dreck- und Wasserproblematik vor knapp 20 Jahren, als sie das Land verliess, noch viel kleiner waren. Hinter uns standen auch noch ein deutsches und ein französisches Paar mit welchen wir plauderten. Unter den ca. 150 Personen, die anstanden, gab es tatsächlich ein deutsches Paar, welches sich einen Vorteil bei den Security-Männern einen Geldschein kosten liess.

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Ein Kommentar

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Angekommen

Nach vier Stunden Zug fahren, vier Stunden warten, 6 Stunden Flug nach Doha, ca. 2 Stunden Aufenthalt in der Wueste und nochmals 3.5 Stunden Flug hatten wir einen super-tollen Anflug auf Kathmandu: vor uns der Himalaya in der Morgensonne!!! Am Tribuhvan International Airport wurden wir von den beiden Managers des Shangrila-Projekts abgeholt. Im Kleinbus wurden wir am Stadtrand von Kathmandu entlang nach Chapagaon und dann bis Neopane Gaon zum Waisenhaus gefahren. Viel Vertrauen in den Fahrer war auf den engen, staubigen Strassen gefragt. Es ist Linksverkehr, grundsaetzlich wird in der Mitte der Strasse gefahren, um dann im letzten Moment mit Hupen auf die Seite zu fahren oder zu bremsen. Hat alles bestens geklappt! Kein Unfall, kein Huhn und keine Ziege und sowieso keine Kuh ueberfahren und schon einen ersten Eindruck erhalten: Es ist wirklich ganz anders als bei uns.

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