Archiv der Kategorie: Kultur

7. April – Pashupatinath, Bodnath und Thamel

Manu hatte auch für uns ein Ausflugsprogramm zusammen gestellt. Nachdem wir aus dem Schulbus ausgestiegen waren, nahmen mir den local bus bis zum Pashupatinath-Tempelkomplex. Das wichtigste hinduistische Heiligtum am Bagmati Fluss besteht aus vielen Tempeln. Für uns Westlerinnen ist wohl das Verbrennen der Toten beim Fluss das Eindrücklichste, weil Ungewohnte, der ganzen Anlage.

Bestattung am Bagmati Fluss (©bNatalie)

Danach ging’s mit dem Taxi weiter zur Stupa von Bodnath, einem der wichtigsten Heiligtümer des Buddhismus.

Die Stupa mit den allsehenden Augen Buddhas und Gebetsfahnen. (©bNatalie)

Den Abend verbrachten wir im touristischen Quartier von Kathmandu: Thamel.

In den Strassen von Thamel (©Sandra)

Der Tag war so voll mit den unterschiedlichsten Eindrücken: Menschen, Bilder, Farben, Gerüche, Töne etc. . Es war schwierig Fotos auszusuchen, die etwas davon wieder geben können, und so gibt es jetzt nur je ein Bild für einen kleinen Eindruck.

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6. April – Land und Leute

Noch einmal machen wir am späteren Nachmittag, sobald es bereits etwas kühler ist, eine Spaziergang und können so etwas von Land und Leuten sehen.

Frauen beim Ernten (©bNatalie)

Die Mutter im Hintergrund hat das Foto erlaubt. (©Sandra)

Kind mit Mütze. (©Sandra)

Mädchen am Arbeiten. (©bNatalie)

Abendstimmung in einem Dorf. (©Sandra)

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5. April – langer Spaziergang

Der 2. Teil der Mädchenkurse fand wiederum vor dem ersten Daal Baaht von 7.30 bis 9.30 unter freiem Himmel statt. Anschliessend bereiteten wir lange den ersten Teil des Kurses für die Jungs vor. Später am Nachmittag blieb uns noch genügend Zeit für einen langen Spaziergang. Sophie, die beiden Natalies und die beiden Hunde des Waisenhauses, Lulu und Welkie, machten sich auf den Weg. Zum Glück waren die Hunde dabei, denn die Zweibeinerinnen hatten die Orientierung in dieser hügeligen und terrassierten Landschaft total verloren und meinten ganz an einem anderen Ort zu sein, als sie den Hunden folgend – oh Wunder – genau aufs Waisenhaus zu spazierten…

Die saftig-grüne terrassierte Landschaft. (©sNatalie)

Farbenspiel (©sNatalie)

Geissen vor einer Hütte. (©sNatalie)

Ein edleres Haus. (©sNatalie)

Die Bachsteinfabrik, die bestimmt auch zur schlechten Luft beiträgt, mit Lulu. (©sNatalie)

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3. April – Neopane und Chapagaon

Nachdem wir an unserem Ankunftstag auch schon mit dem Schulleiter wegen den „Ferienkursen“ gesprochen hatten, hatten wir am Samstag vor dem ersten Dahl-Baat die Besprechung mit der Leitung des Waisenhauses. Danach hatten wir frei und konnten anfangen uns  an Nepal zu gewöhnen.

Neopane ist das Dorf in welchem das Waisenhaus / Kinderheim ist. Chapagaon ist grösser, dort hält auch der Bus nach Patan/Kathmandu. Auf dem Weg von Neopane nach Chapagaon liegt die Schule.

Das Guesthouse wo wir untergebracht sind, ist ca. 100 Meter vom Waisenhaus entfernt. (©Sandra)

Nepalische Frauen können riesige Mengen tragen. (©bNatalie)

Ein erfrischendes Getränk in Neopane. (©Sandra)

Die Schule SIS - Shangrila International School - mit Schulbus. (©sNatalie)

Kurz vor Ostern: Ein Huhn mit ihren Bibeli (©bNatalie)

Der Busbahnhof von Chapagaon. (©sNatalie)

Wir kaufen Bananen und Äpfel. (©Sandra)

Die Strassen sind eng und schmal und der ganze Verkehr fährt nahe an den Läden vorbei. Auf dem Film fehlt der Staub und der Gestank:

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2. April – Ankunft in Nepal

Nach 19 Stunden Reise waren wir am 2. April um ca. halb acht im Anflug nach Nepal. Wir hatten im Flugzeug die richtige Fensterseite und sahen das erste (und für zwei von uns das letzte) Mal den Himalaya: wow!

Himalaya - ein Teil der Bergkette (©Sandra)

Aber auch der restliche Anflug auf den Tribhuvan International Airport in Kathmandu war spektakulär.

hügliges Kulturland (©Sandra)

Vielleicht schon Kathmandu (©Sandra)

Wir sind da (©Sandra)

Mit dem Taxi wurden wird zum Waisenhaus gefahren, wo wir mit Tikka und Mala (Blumengirlande) begrüsst wurden. Danach gab es Chia (Tee) und Coconut-Cookies.

Müde nach einer langen Reise (©bNatalie)

Der Eingang des Waisenhauses. (©bNatalie)

Artikel vom 4. April: Waisenhaus und Schule

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Two in Kathmandu – new visa

Seit letztem Sonntag hatten wir also unsere neuen Flugtickets und das beruhigte schon mal ziemlich. Es war und ist uns aber aber immer bewusst, dass dies noch keine Garantie fürs Heimkehren ist. Das nächste „offizielle“ das noch zu erledigen war: unser Visum war seit Samstag abgelaufen! Das wurde unsere nächste Aufgabe. Wir liessen uns mit dem Taxi hinahren – allerdings fuhr er uns zum Tourist Office, das Immigration Office war noch ca 15 Minten Fussmarsch entfernt. Die Warteschlange am Montagmittag war auch da so lange, dass wir gleich entschieden am Dienstag nochmals zu kommen. Dies erwies sich als super Strategie. Kurz vor halb zehn waren wir am Dienstag da, wurden ca. als fünfte bedient und hatten eine halbe Stunde später unsere neuen Visa in den Händen.

warten auf das Visum - der Herr im Hintergrund arbeitet daran

hektisches Treiben...

Warten im Treppenhaus

am richtigen Ort

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Alltag in Nepal – Teil 2

Staub und Abfall
Das Gewitter von Silvesterabend hat viel Staub aus der Luft gewaschen, was sehr gut getan hat. Als wir vor 13 Tagen angekommen sind, war es vor allem in der Nacht ziemlich kuehl. Von Tag zu Tag wurde es aber heisser. Zum Glueck liegt das Waisenhaus sozusagen auf dem Land, wo die Luft grundsaetzlich sehr viel besser ist, als in der Stadt, bzw. in der Naehe einer viel befahrenen Strasse. Aber auch bei „uns“ ist es nun, ca. einen Monat vor der Regenzeit, trocken und staubig. Mit dem Verkehr kommt Smog und Laerm dazu. Der Abfall ist ein weiteres grosses Problem: er liegt ueberall! Wir verbrennen unseren Papierabfall, verscharren die organischen Abfaelle und den ganzen Plastik werden wir im Gepaeck nach Hause nehmen. Unsere Verbrennungsanlagen scheinen uns fuer Plastik die bessere Loesung, als die nepalische Natur.
Wasser und Strom
Trinkwasser gibt es im Guesthouse grundsaetzlich aus der eigenen Filteranlage – Voraussetzungen dazu sind Wasser und Strom. Beides ist im Moment nicht konstant vorhanden. Es gibt durchschnittlich ca. 10 Stunden Strom pro Tag hauptsaechlich in der Nacht. Dann rennen wir und haengen all unsere Akkus an und wenn gleichzeitig auch Wasser vorhanden ist, fuellen wir all unsere PET-Flaschen mit Filterwasser, damit wir auch genuegend zu trinken haben. (Was wir mit den PET-Flaschen machen, ist noch nicht klar…)
Das Internet und somit die Blog-updates sind natuerlich auch vom Strom abhaengig und waren aus den genannten Gruenden bis anhin nicht so haeufig.
Alltaegliches
Neben diesen oft auch stressigen Sachen geniessen wir aber das Leben, welches draussen statt findet, die kalten und erfrischenden Duschen, das Waschen von Hand an der Wasserquelle, welche im warmen Wind schnell trocknet. Auch das Arbeiten mit den Kinder und die Kurse sind ein Erfolg – darueber aber spaeter mehr.

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Alltag in Nepal – Teil 1

Nun sind wir fast zwei Wochen in Nepal und haben schon so vieles erlebt. Obwohl wir das Gefuehl haben, dass wir im Guesthouse des Waisenhauses gegenueber der Bevoelkerung ein luxurioeses Leben fuehren, erleben wir einiges im Alltag, dass uns merken laesst, wie anders der Alltag in Nepal ist.
Essen und Schlafen
Wir schlafen auf harten Matratzen in unseren Schlafsaecken. Als wir ankamen, war es in der Nacht relativ kuehl – jetzt wird es immer waermer. Morgens um fuenf Uhr fangen die Voegel an zu pfeifen und wecken uns somit, wenn es langsam hell wird.
Essen koennen wir im Waisenhaus zusammen mit den Volontaerinnen und den Kindern. Um 7 Uhr nach der Morgenmeditation gibt es Tee und Cookies. Das erste „richtige“ Essen gibt es um halb zehn – zum ersten Mal am Tag Reis und Linsen und (meistens scharfes) Gemuese: das beruehmte Daal Baaht. Um halb drei gibt es „Tiffin“, eine Art Z`vieri, welches jeden Tag anders ist, aber an jedem Wochentag gleich. Manchmal gibt es Nudeln, Reispuffs mit Ei und Papadam, Joghurth mit Reisflocken oder auch Cookies und Banane. Um halb sieben am Abend gibt es noch einmal Daal Baaht.
Wir essen mit der rechten Hand oder mit Loeffel in der rechten Hand aus Blechtellern im Schneidersitz auf Strohmatten sitzend, an kleinen Tischen. Vor dem Essen wird von einem der juengsten Kinder ein „Ohm, Shanti“ (Shanti = Friede) gesprochen, welches von allen nachgesprochen wird.

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